• Wir  sind gegen die geplante Zerstörung und Verbauung der wenigen noch vorhandenen zusammenhängenden Grün-, Landwirtschafts- und Erholungsflächen in Unterschleissheim, die Spaziergängern, Naturliebhabern, Radlfahrern, Joggern , Hundebesitzern bisher als sehr geschätzte Erholungs- und Rückzugsgebiete dienen.
  • Wir sind für den Erhalt dieser Naherholungsgebiete als grüne Lungen unserer Stadt, welche zur Lebensqualität der Bürgerinnen und Bürger in sehr erheblichem Maß beitragen.
  • Wir sind gegen die Ausweisung neuer Wohngebiete und speziell gegen die geplanten Rieseneubaugebiete am Südrand des Ortes zwischen Friedhof und Bahn bis zum Berglwald hin sowie jenseits der Bahn südlich der
    Orionstraße bis zur Stadtgrenze - einer Fläche, die laut Regionalplan München bereits Teil eines großräumigen Grünzugs und Frischluftkorridors ist.
  • Wir sind stattdessen dafür, bestehenden Wohnbedarf vorrangig durch innerörtliche Nachverdichtung, Umnutzung leerstehender baulicher Anlagen, Dachgeschossausbau, Schließung bestehender Baulücken und Nutzung bereits ausgewiesener Baugebiete oder auch leerstehender Bausubstanz zu decken, wie es auch das
    Bayerische Landesentwicklungsprogramm vorsieht.
    Es sollte keine Erweiterung in der Fläche erfolgen, sondern vielmehr die planerischen Vorrausetzungen für eine maßvolle und qualifizierte Innenortentwicklung unter Erhalt ortsbildtypischer und –prägender Freiräume
    und Grünstrukturen geschaffen werden; auch künftige Generationen sollten noch Gestaltungsmöglichkeiten haben.
  • Wir sind gegen die Fortführung einer immer weiter um sich greifenden schuldentreibenden Gigantomanie
    (Sichworte: Ballhausforum, Ansiedelung amerikanischer Hotelketten und immer noch mehr Hotels, Hochhauserrichtungen im Gewerbegebiet,Thermalbadvorhaben, Geothermieprojekt …).
    Die einstmals wohlhabende Gemeinde Unterschleißheim ist nun ein hochverschuldetes Gemeinwesen.
    Das Landratsamt als übergeordnete Rechtsaufsichtsbehörde hält den hohen Schuldenstand der Stadt Unterschleißheim bereits für äußerst bedenklich (Stadtratsprotokoll v. 14.5.2009).
    Die andauernde Leistungsfähigkeit der Stadt Unterschleissheim wird gar als nicht gesichert eingestuft, da Unterschleißheim in diesem Haushaltsjahr (2009) erneut nicht in der Lage ist, seinen bestehenden laufenden Ausgabeverpflichtungen nachzukommen, ohne dabei auf sein Vermögen zurückzugreifen.
  • Wir sind für ein vernünftiges und maßvolles Wirtschaften, bei dem die letzten Freiflächen und Grünzüge der Stadt möglicherweise eben nicht der Finanzierung schuldentreibender Großprojekte geopfert werden.
  • Als Wählerinnen und Wähler haben wir es satt, für weitere Bau- und Planungsvisionen der Stadtmanager und ihrer auf immer weiteres und größeres Ortswachstum angelegten Politik dann mit immer mehr Naturzerstörung, zubetonierter Landschaft und einfallslosen weiteren Baulandausweisungen die Zeche zahlen und unsere Wohn- und Lebensqualität beeinträchtigen lassen zu müssen !
    Es gibt durchaus bessere Alternativen und Antworten - siehe z.B. Bayer.Landesentwicklungsplan oben - auf
    die zweifellos anstehenden Zukunftsfragen als ein immer weiter schrankenloses Wachstum im Sinne eines immer Mehr, immer Weiter und immer Höher !
  • Wir sind für den Schutz unserer natürlichen Grünzüge und Naherholungsgebiete und der damit verbundenen Lebensqualität !

Wenn auch Sie nicht wollen …

... dass immer weiter Neubaugebiete ausgewiesen und Naturzerstörung betrieben wird, statt den bestehenden Wohnbedarf vorrangig durch innerörtliche Nachverdichtung, Umnutzung leerstehender baulicher Anlagen, Dachgeschossausbau, Schließung bestehender Baulücken und Nutzung bereits ausgewiesener Baugebiete oder auch leerstehender Bausubstanz zu decken...

…dass der für uns Unterschleissheimer sehr wichtige Grüngürtel zwischen Friedhof und der Bahnlinie als eines der letzten zusammenhängenden, natürlichen Freizeit- und Naherholungsgebiete mit hohem Wert für die Wohn- und Lebensqualität eines Tages bis an die südliche Ortsgrenze zum Berglwald hin zubetoniert und versiegelt wird und dann Folgen in Form steigenden Verkehrsaufkommens, steigender Luftverschmutzung, zunehmender Bevölkerungsdichte sowie weiter schwindender natürlicher Naherholungsräume eintreten…

…dass die Wünsche der Bürgerinnen und Bürger - wie sie als Anregung zum neuen Flächennutzungsplan beim ersten Bürgerforum im Juni 2008 geäußert wurden und wobei der Erhalt und Ausbau von Landschaft, Freizeit, Erholung und  Wohnqualität in Unterschleißheim die meisten positiven Simmen erhielten – in grober Form einfach mißachtet und konterkariert werden…


... dann sind Sie herzlich willkommen und zum Mitmachen eingeladen !

 

 

 

 

 

 

 

 


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